2. Teil „Was wäre die Welt ohne Erinnerungen

26.04.2012
Irgendwo in Italien zwischen Pescara und Ancona. Die erste Übernachtung in unseren Zelten ist vollbracht;italien griechenland 019 jetzt heißt es alles wieder abbauen, verstauen und……Der Weg zum Strand dann links halten und immer hart an der Wasserkante vorbei. Dort kommt man am besten Vorwärts. Der Sand ist fest, doch immer auf der Hut keine nassen Füsse zu bekommen.IMG_0270
Wir sind schon früh unterwegs. Haben aber auch nicht wirklich viel geschlafen, trotzdem wir müde waren.
Wir hatten Hunger! Einkaufen in einem kleinen Supermarkt. Am Strand angekommen sehen wir wie diese Saison 2012 vorbereitet wird. Sehen, wie soeine Art Kehrmaschinen am Strand entlang fahren damit das unebene wieder eben wird. Auch hier sieht man wer diese Arbeit macht. Es sind Schwarzafrikaner die genauso wie überall, für wenig Geld die Drecksarbeit machen. Wir registrieren diese Begegnungen reden aber nicht darüber! Warum auch, was geht es uns was an was die Italiener machen, könnte man nun ausführen.
Aber unsere Probleme sind auch nicht unbedeutend. So brennt die Sonne unbarmherzig, verbrennt meine Nase und die Beine von Rainer. Später bestätigen uns die Einheimischen, daß es gerade zu der Zeit als wir wanderten ein ungewöhnlich warmes Wetter quasie den Sommer brachte. Diese Hitze sollte sich in Griechenland noch steigern.
Wir haben uns dazu entschlossen jetzt jede Stunde eine Pause zu machen. Denn es geht nicht anders das gehen im Sand macht müde!
In die nächste kleine Stadt stapfen wir in die Fussspuren der Touristen und kaufen Sonnencreme. Noch sind allerdings keine Touristen zu sehen. Die Saison scheint sehr schleppend zu beginnen, vielleicht auch schon die Auswirkungen der Krise?
Wir hatten im Vorfeld unserer Vorbereitungen auf Satelittenbilder gesehen,sonnenliege daß dort wo wir jetzt gehen, normalerweise die Sonnenliegen in acht Reihen hintereinander aufgebaut sind. Und Heute? Nichtsist davon zu sehen? Die Strände sind soweit wir sehen können menschenleer! Es geht weiter. Wir reden nicht viel wenn wir am Strand entlang gehen. Was sollen wir auch reden. Wir hören die Brandung sehen die imposante Landschaft, das reicht. Ist das ein revolutionärer Marsch oder sind wir etwa nur zwei Wanderer. Ich habe da auch meine Zweifel. Aber warum sollte man nicht das Hinterfragen was man tut? Die Selbstgerechtigkeit ist nicht unser Ding. Wir gehen zwar weiter, aber ohne zu denken, „wir sind die Größten“ italien 223
Und es ist etwas anderes ob man nur vor dem Computer sitzt und etwas schreibt und denkt, oder ob man etwas tut! Sich bewegt, die Beine, das Herz…. Wir essen nicht viel ein paar Bananen ein Stück Brot, Oliven und jetzt schreien alle auf, ich höre es bis hier; ja Thunfisch aus der Dose. Man möge uns verzeihen aber es war nichts anderes zu bekommen. So sitzen wir am Strand! Eine Tafelschokolade sollte immer dabei sein, für die Energiezufuhr; so Rainer! So stapfen wir weiter, wir wissen nicht wieviele Kilometer wir gegangen sind. Auf einer Wiese, neben einem Wohnbezirk, bauen wir fast im Dunkeln unsere Zelte auf. Am nächsten Morgen stellen wir fest, das wir unmittelbar neben einem Sexshop gezeltet haben. Wir hatten uns schon über den ungewöhnlich vielen Autoverkehr in der Nacht gewundert.

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