Die „Krise“ auf der Kykladen-Insel Naxos

Ein dramatischer Rückgang der Touristenzahlen lässt die Einheimischen in eine ungewisse Zukunft blicken. Noch sind die Auswirkungen nicht sichtbar! Sieht man davon ab, daß auch hier, wie in Deutschland die „niedrigen Tätigkeiten“ in der Landwirtschaft und in den Restaurants zunehmend von Nichtgriechen erledigt werden. Kostenminimierung heißt die Devise! Die zumeist aus den asiatischen und dem russischsprechenden Raum kommenden Menschen arbeiten noch billiger und williger als Einheimischen.
Die Preise in den Restaurants und Geschäften sind jedoch wie im Vorjahr auf ziemlich hohen Niveau. Lediglich das Ausleihen der Mietwagen ist preiswerter geworden.
Trotz der „Krise“ spürt man bei den die hier lebenden Menschen keine Resignation; ein Fatalismus macht sich breit. Denn im Gegensatz zu Athen wo fast die Hälfte der griechischen Einwohner leben, haben die Menschen hier noch den Vorteil zumindest die Landwirtschaft zu haben. Verhungern wird hier keiner; doch die fetten Jahre sind endgültig vorbei.
Welche Chancen hat eine Insel wie Naxos in der Zukunft?
Es ist kaum zu glauben, aber der Strom kommt über ein dickes Kabel durchs Meer von der Nachbarinsel Paros. Dort erzeugt ein Dieselaggregat für den nötigen Strom! Die vor ca. 15 Jahren von der EU aufgestellten Windräder sind dagegen fast alle außer Betrieb. Verrrotten und verrosten. Warum kann eine Insel wie Naxos nicht mit Sonnenstrom versorgt werden. Schließlich bieten fast 300 Sonnentage ideale Vorausssetzung für größere Photovoltakanlagenen. Platz ist auch vorhanden! Dies würde der Insel eine gewisse Unabhängigkeit bringen.

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2 Antworten zu Die „Krise“ auf der Kykladen-Insel Naxos

  1. sunnyromy schreibt:

    Reblogged this on SunnyRomy.

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